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Mit
verschiedenen Aktionen möchten wir auf die Problematik von
zahlreichen Schilddrüsenkranken aufmerksam machen. Die
aktuelle Situation ist insbesondere für uns Betroffene der
autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen - mehr als 10 % der
Bevölkerung, davon 90 % Frauen - katastrophal. Dies ist
kein gesellschaftliches Randthema wie Sie vielleicht denken,
sondern jeder Fünfte der deutschlandweit rund 8.000.000
Morbus-Basedow-Erkrankten oder
Hashimoto-Thyreoiditis-Betroffenen leidet unter anhaltenden
gesundheitlichen Beschwerden die neben den erheblichen Einbußen
an Lebensqualität nicht selten eine eingeschränkte
berufliche Leistungsfähigkeit zur Folge haben oder sogar
zur Erwerbsunfähigkeit führen können.
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Hashimoto-Thyreoiditis
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Bei
der Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um eine chronische
Entzündung der Schilddrüse. Diese Entzündung wird
allerdings nicht durch Viren oder Bakterien ausgelöst,
sondern geht zurück auf eine Fehlsteuerung im Immunsystem.
Die Abwehrzellen des Immunsystems richten sich dabei nicht wie
normalerweise gegen körperfremde Eindringlinge, sondern
greifen fälschlicherweise körpereigenes Gewebe an.
Deswegen zählt man die Hashimoto-Thyreoiditis auch zu den
Autoimmunerkrankungen. Benannt
ist die Hashimoto-Thyreoiditis nach ihrem Entdecker, dem
japanischen Arzt Dr. Hakaru Hashimoto, der diese Erkrankung
erstmals 1912 beschrieb. Andere Bezeichnungen für diese
autoimmune Schilddrüsenentzündung sind
Autoimmunthyreoiditis, chronisch lymphozitäre Thyreoiditis,
Myxödem, Ord-Thyreoiditis, Morbus Hashimoto, Morbus Gull
oder auch endokrine Arthropathie. Langfristig wird die
Schilddrüse durch diese Erkrankung so zerstört, dass
sie nur noch wenige oder keine Schilddrüsenhormone mehr
herstellen kann. Es kommt zu einer Schilddrüsenunterfunktion
(Hypothyreose). Schilddrüsenhormone
tragen entscheidend zur körperlichen und geistigen
Leistungsfähigkeit bei. Nahezu alle Organe wie Herz,
Gehirn, Niere, Lunge, Leber, Darm und die Skelettmuskulatur
werden durch die Schilddrüsenhormone beeinflusst. Dabei
haben sie vielfältigste Wirkungen im Körper. Aus der
Vielfalt dieser Funktionen können sich dann aber auch im
Gegenzug bei einem Mangel an Schilddrüsenhormonen
zahlreiche Krankheitssymptome zeigen.
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Morbus
Basedow
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Benannt
wurde die Erkrankung nach Carl Adolph von Basedow, der die
Erkrankung 1840 erstmals in Merseburg/Deutschland beschrieb. Im
englischen Sprachraum ist Morbus Basedow als „Graves’
disease“ bekannt (benannt nach dem in Dublin/Irland
praktizierenden Arzt Robert J. Graves, der die Krankheit bereits
vor Basedow im Jahre 1835 beschrieb). Beim
Morbus Basedow handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei
der das Immunsystem fehlerhaft reagiert und sich gegen
körpereigenes Gewebe – in diesem Falle die
Schilddrüse – richtet. Das Immunsystem bildet
bestimmte organspezifische Autoantikörper gegen die
Schilddrüse, welche diese zu einer stark übersteigerten
Schilddrüsenhormonproduktion stimulieren, so dass es zu
einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) kommt.
Schilddrüsenhormone
tragen entscheidend zur körperlichen und geistigen
Leistungsfähigkeit bei. Nahezu alle Organe wie Herz,
Gehirn, Niere, Lunge, Leber, Darm und die Skelettmuskulatur
werden durch die Schilddrüsenhormone beeinflusst. Dabei
haben sie vielfältigste Wirkungen im Körper. Aus der
Vielfalt dieser Funktionen können sich dann aber auch im
Gegenzug bei einem Überschuss an Schilddrüsenhormonen
zahlreiche Krankheitssymptome zeigen.
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Bitte
unterstützen Sie den Kampf für eine bessere Behandlung
schilddrüsenkranker Patienten!
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