- 1.
Medikamentöse Therapie
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Um genügend
Hormone produzieren zu können benötigt die Schilddrüse
Jod. Ein ernährungsbedingter Jodmangel, der z. B. zu einer
Vergrößerung der Schilddrüse (Jodmangelstruma)
führen kann, wird mit Jodpräparaten behandelt.
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1.1. Jodpräparate
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1.1.1. Monopräparate
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1.1.2.
Jod-/T4-Kombinationspräparate
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Bei einer
Schilddrüsenunterfunktion, z. B. durch eine
Hashimoto-Thyreoiditis oder auch nach einer
Schilddrüsenoperation, werden von der Schilddrüse zu
wenige Hormone produziert. Dieser Mangel wird durch
Schilddrüsenhormonpräparate ausgeglichen.
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1.2.
Schilddrüsenhormonpräparate
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1.2.1. Synthetische
Mittel:
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1.2.1.1.
Jod-/T4-Kombinationspräparate
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1.2.1.2.
T4-Monopräparate
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1.2.1.3.
T3-Monopräparate
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1.2.1.4.
T3-/T4-Kombinationspräparate
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1.2.2. Sonstige
schilddrüsenhormonhaltige Medikamente:
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1.2.2.1. Präparate
aus getrockneten Schweineschilddrüsen
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Bei einer
Schilddrüsenüberfunktion, z. B. als Folge eines Morbus
Basedow, werden von der Schilddrüse zu viele Hormone
produziert. Thyreostatika hemmen diese übermässige
Schilddrüsenhormonsynthese.
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1.3.
Thyreostatika
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1.3.1. synthetische
Präparate
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1.3.2. pflanzliche
Mittel z. B. Extrakte aus Wolfstrappkraut
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2.
Operation
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Schilddrüsenoperation
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Es gibt
unterschiedliche Gründe warum eine Schilddrüsenoperation
notwendig werden
kann. Deutliche Organvergrößerungen, unkontrolliertes
Wachstum von Schilddrüsenknoten, Verdacht auf bösartige
Veränderungen oder beeinträchtigende Lokalsymptome
(Schluckbeschwerden, Atemnot usw.) sind häufig
ausschlaggebend für die Entscheidung, dass die Schilddrüse
teilweise oder ganz entfernt werden muss.
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Operative
Therapie der Endokrinen Orbitopathie
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In fortgeschrittenen
Stadien kann die Endokrine Orbitopathie mit vielfältigen
und sehr beeinträchtigenden Beschwerden (z.B.
Fremdkörpergefühl, Augentränen, Sehstörungen,
Lidschwellungen, Schmerzen usw.) einhergehen, Wenn
konventionelle Behandlungsversuche nicht ausreichend Linderung
bringen, bleibt noch die Möglichkeit einer operativen
Therapie. Die beiden häufigsten Eingriffe bei der
Endokrinen Orbitopathie sind die Ossäre
Dekompression und
die Transpalpebrale
Orbitadekompression.
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3.
Radiojodtherapie
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Die
Radiojodbehandlung
wird bei zu aktiven,
d. h. zu viele Schilddrüsenhormone produzierende, Arealen
in der Schilddrüse eingesetzt. Dabei nehmen die Patienten
unter stationärer Beobachtung eine Kapsel mit radioaktivem
Jod ein, welches sich besonders in diesen überaktiven
Bezirken der Schilddrüse anreichert, das umliegende Gewebe
zerstört und so die Aktivität vermindert.
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4.
Komplementäre Therapien
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Es
gibt eine Vielzahl komplementärer
Heilmethoden.
In den meisten Fällen stellen diese naturheilkundlichen
(z.B. Heilpflanzentherapie) oder alternativen
Behandlungsmethoden (z.B. Homöopathie, Schüssler
Biochemie) aber keinen Ersatz für eine schulmedizinische
Therapie der Schilddrüsenerkrankung dar, sondern sie werden
fast ausschließlich begleitend dazu eingesetzt.
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