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Schilddrüse
und Schwangerschaft
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- Kinderwunsch
und Vorbereitung auf eine Schwangerschaft
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Die
Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden ist grundsätzlich
höher, wenn die Schilddrüsenerkrankung medikamentös
gut eingestellt ist. Schon im Vorfeld einer Schwangerschaft
sollte also darauf geachtet werden, dass die Schilddrüsenwerte
(TSH, fT3, fT4) im Normalbereich liegen.
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Eventuell vorhandene
Zyklusstörungen sollten ebenfalls behandelt werden, da auch
hormonelle Ungleichgewichte die nicht ursächlich auf die
Schilddrüsenerkrankung zurückzuführen sind den
Eintritt und den Fortbestand einer Schwangerschaft erschweren
bzw. verhindern können. So kann die mehrmonatige Einnahme
eines Mönchspfefferpräparates Schilddrüsenpatientinnen
helfen schwanger zu werden. Zum Thema Mönchspfeffer finden
Sie im Rahmen dieser Homepage hier
weitere Informationen.
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Besonderheiten
bei der Hashimoto-Thyreoiditis
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Bei der
Hashimoto-Thyreoiditis sollte ein TSH-Wert im niedrig normalen
Bereich angestrebt werden. „Der TSH-Wert sollte nach
Möglichkeit zwischen 0,3 und 1,0 mU/l liegen. Niedrigere
TSH-Spiegel unter einem Hormonersatz mit T3/T4 schaden dem Baby
nicht, solange fT3 und fT4 im Normbereich liegen.“ (L.
Brakebusch, A. Heufelder: „Leben mit
Hashimoto-Thyreoiditis“, Zuckschwerdt Verlag,
Hashimoto-Thyreoiditis und Schwangerschaft, Seite 136).
Weil das Vorhandensein von TPO-AK nach aktuellem Kenntnisstand
das Fehlgeburtsrisiko erhöht, ist es sinnvoll im Vorfeld
einer Schwangerschaft 200 µg Selen täglich
einzunehmen, wei es dadurch oftmals (nicht immer) gelingt den
Antikörperspiegel abzusenken.
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Besonderheiten
beim Morbus Basedow
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Morbus Basedow-
Erkrankte müssen eine Schwangerschaft besonders sorgfältig
planen. Nach einer Radioiodtherapie
dürfen sie für mindestens sechs Monate nicht schwanger
werden. Ausserdem sollten die TRAK
(TSH-Rezeptor-Antikörper)
beim Eintritt und während der Schwangerschaft möglichst
nicht erhöht sein. Thyreostatika
sollten, wenn überhaupt, nur in niedrigen Dosierungen
eingenommen werden. Schilddrüsenhemmende Medikamente sind
aber nicht generel kontraindiziert. „Je nach Schweregrad
und Symptomen wird zunächst ein pflanzliches Mittel
eingesetzt (Thyreologes 2 x 1 Tablette). Von den chemischen
Thyreostatistika wird in der Regel das Präparat Propycil
gewählt, es kann bis zu einer maximalen Dosierung von 200
mg gegeben werden.“ (L.
Hotze: „Schilddrüse. Mehr wissen – besser
verstehen“, TRIAS-Verlag, München 2008, Seite 174 Was
Frauen wissen sollten).
Besteht dringender
Kinderwunsch, kann eine operative Entfernung der Schilddrüse
mit anschliessender Schilddrüsenhormontherapie gegenüber
der thyreostatischen Behandlung und/oder Radioiodtherapie die
bessere Alternative sein.
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Homepage
erstellt am 27.05.05, aktualisiert am 20.02.10
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