- Krankheitssymptome
bei Schilddrüsenfunktionsstörungen
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Schilddrüsenhormone
tragen entscheidend zur körperlichen und geistigen
Leistungsfähigkeit bei. Nahezu alle Organe wie Herz,
Gehirn, Niere, Lunge, Leber, Darm und die Skelettmuskulatur
werden durch die Schilddrüsenhormone beeinflusst. Dabei
haben sie vielfältigste Wirkungen im Körper. Die
Schilddrüsenhormone aktivieren den Eiweiß-, Fett- und
Kohlenhydratstoffwechsel. Sie steuern den Sauerstoff- und
Energieverbrauch des Körpers und sind mitverantwortlich für
die Temperaturregulation. Außerdem beeinflussen sie die
Wachstums- und Reifungsprozesse des Skeletts sowie die
Gehirnentwicklung. Die Schilddrüsenhormone wirken
stabilisierend auf das Herz-Kreislaufsystem genauso wie auf die
Psyche und das Nervensystem.
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Aus der Vielfalt
dieser Funktionen können sich dann aber auch im Gegenzug
bei einem Mangel oder Überschuss an Schilddrüsenhormonen
zahlreiche Krankheitssymptome zeigen. Nachfolgend finden Sie
deshalb eine umfangreiche Aufzählung von charakteristischen
Beschwerden wie sie bei einer Unter- oder Überversorgung
des Körpers mit Schilddrüsenhormonen auftreten können.
Gerade bei den latenten Funktionsstörungen sind davon aber
oft nur einige wenige Symptome vorhanden.
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Schilddrüsenunterfunktion
(Hypothyreose)
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Haut und Haare:
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- Lidödeme
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- trockene Haut
(Juckreiz)
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- gelbliche Färbung
der Haut
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- brüchige
Fingernägel (Nagelrillen)
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- Neigung zu blauen
Flecken
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- strohige Haare
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- Haarausfall
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Herz-Kreislauf-System:
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- Schwächegefühl
(Schwindel)
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- niedriger
Blutdruck
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- diastolischer
Bluthochdruck z. B. 140 : 110
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- langsamer Puls
(weniger als 70 Schläge/Min.)
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- Atemprobleme
(Gefühl d. erschwerten Atmung)
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Energie- und
Fettstoffwechsel:
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- Gewichtszunahme
trotz normaler Ernährung
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- Kältegefühl
(Frieren auch in warmer Umgebung)
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- Müdigkeit,
Erschöpfung
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- Antriebslosigkeit,
Lethargie
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- niedrige
Körpertemperatur (kleiner 36,5 °C)
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- erhöhtes
Cholesterin
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Magen-Darm-System:
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- Appetitlosigkeit
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- Übelkeit
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- Sodbrennen
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- Bauchschmerzen
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- Blähungen
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- Verstopfung
(selten: Durchfall)
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Muskeln und
Gelenke:
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- Muskelschwäche
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Muskelverspannungen (Muskelhärten)
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- Gelenkschmerzen
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Karpaltunnelsyndrom (nächtl. Einschlafen d. Finger)
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Nervensystem und
Psyche:
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- Weinerlichkeit
(Depressiviät)
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- Reizbarkeit (das
Gefühl alles wird zuviel)
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- Konzentrations- u.
Gedächtnisstörungen
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- Benommenheit
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- Nervosität
(Schreckhaftigkeit)
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- ausgeprägte
Ängstlichkeit (Panikattacken)
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- Schlafstörungen
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Sexualhormone:
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- Praemenstruelles
Syndrom
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- Brustspannen
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- Zyklusstörungen
(verstärkte Blutungen)
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- ungewollte
Kinderlosigkeit
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- sexuelle Unlust
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Schilddrüsenüberfunktion
(Hyperthyreose)
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Haut und Haare:
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- feucht-warme Haut
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- gerötete Haut
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- schnell fettende
Haare
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- Haarausfall
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Herz-Kreislauf-System:
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- Herzrasen,
schneller Puls
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Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern)
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- systolischer
Bluthochdruck (z. B. 140 : 70)
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- Atemprobleme
(Hyperventilieren)
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Energie- und
Fettstoffwechsel:
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- Gewichtsabnahme
trotz normaler Ernährung
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- vermehrtes
Schwitzen (Hitzeintoleranz)
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- erhöhte
Körpertemperatur (höher als 36,8 °C)
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- erniedrigtes
Cholesterin
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Magen-Darm-System:
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- Heißhungerattacken
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- Bauchschmerzen
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- häufige
weiche Stühle (Durchfall)
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Muskeln und
Gelenke:
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- Muskelschwäche
(Kraftlosigkeit)
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- Muskelabbau
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- Muskelzittern (z.
B. der ausgestreckten Hände)
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Nervensystem und
Psyche:
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- Unruhe
(Rastlosigkeit)
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- Übersprudeln
vor Ideen
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- Ungeduld
(Reizbarkeit)
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- Wutausbrüche
schon bei kleinsten Anlässen
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- emotionale
Labilität
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- Schlaflosigkeit
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- Sexualhormone:
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- Zyklusstörungen
(ausbleibende Blutungen)
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- ungewollte
Kinderlosigkeit
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-
- Warum durch eine Seleneinnahme die Krankheitssymptome bei Schilddrüsenerkrankungen positiv beeinflusst werden,
können Sie im Rahmen dieser Homepage beispielsweise hier nachlesen. -
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Homepage
erstellt am 02.09.05, aktualisiert am 22.01.09
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