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- Karpaltunnelsyndrom
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- Der
Handwurzelkanal wird auch als Karpaltunnel bezeichnet. Er
verläuft auf der Innenseite der Hand als Übergang
zwischen dem Unterarm und der Hand. Die Handwurzelknochen bilden
dabei eine halboffene Rinne. Über dieser Rinne verläuft
ein Bindegewebsband (Retinaculum flexorum), welches diese zu
einem Tunnel verschließt. In diesem etwa 2 cm langem
Tunnel verlaufen der Nervus medianus und die Sehnen der Muskeln
für das Fingerbeugen.
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Bei dem
Karpaltunnelsyndrom (KTS) handelt es sich um eine
Druckschädigung des Nervus medianus. Das Ausmaß der
Nervenschädigung und damit der Symptome hängt vor
allem von Stärke und Dauer der Kompression ab.
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Im Anfangsstadium
erwacht man oft morgens mit dem Gefühl, die Hand sei
"eingeschlafen". Später stellen sich
Missempfindungen wie Kribbeln, Prickeln und Taubheitsgefühl
ein. Diese Missempfindungen können von den Fingern, über
die Hand bis in den Unter- oder sogar Oberarm ausstrahlen. Im
weiteren Verlauf kann es zu einem Muskelschwund, insbesondere
der Daumenballenmuskulatur kommen. Dann können durchaus
auch starke Schmerzen auftreten.
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Ein
Karpaltunnelsyndrom tritt sehr häufig bei Personen mit
einer Schilddrüsenunterfunktion auf. In den meisten Fällen
bildet es sich unter der Behandlung mit
Schilddrüsenhormonpräparaten wieder vollständig
zurück. Bildet sich das Karpaltunnelsyndrom nicht zurück,
bleibt meist nur eine Operation.
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- SDG-Tipp
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- Oft
kann bereits das regelmässige, nächtliche Tragen von
Handgelenksbandagen, beispielsweise McDavid
Karpaltunnel-Handgelenkbandage, Schwarz, Links
und McDavid
Karpaltunnel-Handgelenksbandage, Schwarz, Rechts
(Amazon-Partnerlinks) den Druck auf den Nervus medianus
vermindern und die Beschwerden dadurch deutlich lindern.
Unterstützend kann zudem die mehrmonatige Einnahme eines
sehr hochdosierten Vitamin-B-Komplexpräparates (keine
Drogeriemarktware!) helfen. Treten die Symptome insbesondere bei
bestimmten Aktivitäten, z.B. beim Fahrradfahren auf, sollte
man auf mögliche Fehlhaltungen achten, d.h. beispielsweise
die Neigung des Fahrradlenkers verstellen, so dass die
Handgelenke nicht mehr so stark geknickt werden.
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Homepage
erstellt am 22.03.05, aktualisiert am 02.09.11.
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