Fast
jeder kennt inzwischen die Redensart „so überflüssig
wie ein Kropf“.
Wer
sich als Arzt, Patient oder auch Journalist für die Themen
Schilddrüse und Schilddrüsenerkrankungen interessiert,
wird zwangsläufig – ob er will oder nicht - auch mit
den Themen Jod, Jodmangel und Jodüberversorgung
konfrontiert.
Da
wird zum einen die Bedeutung des Spurenelements Jod für die
Funktion der Schilddrüse erläutert. Es ist von weit
verbreiteten Schilddrüsenerkrankungen wie dem Jodmangelkropf
die Rede. Und in dem Zusammenhang werden die Vorzüge der
Jodmangelprophylaxe zur unkomplizierten Vermeidung dieser
schwerwiegenden Krankheiten der Schilddrüse herausgestellt.
Zum
anderen ist zu lesen, dass Jod ein gefährliches
Spurenelement ist. Es wird behauptet, dass die Aufnahme von Jod
über die Nahrung ein erhebliches Gesundheitsrisiko für
bereits an der Schilddrüse erkrankte Menschen bedeutet und
durch einen übermäßigen Verzehr aus
schilddrüsengesunden Personen sogar schilddrüsenkranke
Patienten werden können. Manchmal werden die Maßnahmen
der Jodmangelprophylaxe sogar als Zwangsjodierung
bezeichnet.
Warum
ist das Thema Jod so umstritten?
Wer
hat jetzt Recht?
Wem
kann man vertrauen?
Welche
Informationen sind richtig?
Wo
gibt es verlässliche Fakten?
Was
bedeutet das für meine Gesundheit?
Auf
den nachfolgenden Seiten finden Sie unabhängiges
Hintergrundwissen zu den Themen Jod, Jodmangel und
Jodüberversorgung sowie Hinweise für eine jodbewusste
Ernährung. Ergänzend dazu habe ich für Sie
hilfreiche Literaturtipps und weiterführende
Linkempfehlungen zusammengestellt.
SDG-Tipp
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Das
Spurenelement Jod ist als frei verkäufliches
Nahrungsergänzungspräparat in Apotheken und
Drogeriemärkten erhältlich. Damit lässt sich ein bei einzelnen Patienten vorhandener Jodmangel gezielt ausgleichen. Es besteht also keine Notwendigkeit wahllos Lebensmitteln künstlich Jod zuzusetzen und dadurch Personen, die keinen Jodmangel haben dem Risiko einer Überversorgung auszusetzen.