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Hypoglykämie
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Im Zusammenhang mit Funktionsstörungen der Schilddrüse entstehen bei einigen Betroffenen außerdem häufiger Störungen im Zuckerstoffwechsel. Das müssen besonders Personen, die zusätzlich unter einem Diabetes leiden, berücksichtigen.

Bereits eine subklinische Hyperthyreose kann zu einer verstärkten Insulinresistenz führen, so dass die Blutzuckerwerte ansteigen. Außerdem wird insgesamt weniger Insulin produziert und die Insulinsensitivität ist vermindert.

Bei einer Hypothyreose kommt es entgegengesetzt zu Hypoglykämien (Unterzuckerungen). Diese äußern sich in allgemeinen Symptomen wie Übelkeit und Schwindel, aber auch Symptome wie Schwitzen, Zittern, Herzklopfen, Tachykardie, Unruhe, Nervosität, Aggressivität und Hungergefühl (adrenerge Symptome) können auftreten. In seltenen Fällen kann es zu neuroglucopenischen Symptomen wie Bewusstseins-, Konzentrations-, Seh-, Sprach-, Gedächtnisstörungen, Krampfanfällen und Lähmungen kommen.

Ausgelöst werden diese Hypoglykämien häufig durch den Verzehr kohlenhydrat- oder zuckerreicher Lebensmittel (Bsp.: Brötchen mit Marmelade, Kuchen, Kekse usw.), die den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. Daraufhin produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin, welches den Blutzuckerspiegel wieder absenkt. Da Schilddrüsenhormone die Empfindlichkeit der Körperzellen auf Insulin vermindern, reagieren die Körperzellen bei einer Schilddrüsenunterfunktion, also fehlenden Schilddrüsenhormonen verstärkt auf Insulin. Als Erste-Hilfe-Maßnahme eignet sich der Verzehr von Traubenzucker oder das Trinken süßer Limonaden wie z. B. Cola, die den Blutzuckerspiegel rasch wieder ansteigen lassen. Häufiger auftretende Hypoglykämien sollten allerdings durch einen Diabetologen abgeklärt werden.
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Inzwischen gibt es verschiedene Bücher, die sich ausschließlich mit den Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse beschäftigen:
Empfehlenswerte Patientenratgeber sind allerdings nur die Bücher „Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis“ und „Leben mit Morbus Basedow“ vom Autorenteam Leveke Brakebusch und Armin E. Heufelder. Für Ärzte interessant ist Michael Meilinger's Buch „Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, von Basedow bis Hashimoto: Welche Rolle spielt die Genetik?“, welches einen eindeutig wissenschaftlichen Anspruch hat. Als Ergänzung für Hashimoto-Thyreoiditis-Betroffene ist auch noch der persönliche Erfahrungsbericht von Ines Schröder „Wo ist der Sommer?“ lesenswert. Der Erfahrungsbericht „Fremde Augen in meinem Gesicht“ von Ulrike Brocke hat ein sehr geteiltes Echo hervorgerufen und ist momentan ohnehin nur noch gebraucht zu erwerben. Nicht empfehlen kann ich das Buch von Berndt Reger „Hashimoto & Basedow. Ganzheitliche Behandlung der Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse“. Lesen Sie hier meine ausführliche Buchrezension.
Homepage erstellt am 22.03.05, aktualisiert am 02.09.11.
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