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Blutdruck eines gesunden Menschen beträgt optimalerweise
120 : 80. Der erste (systolische) Wert misst das Zusammenziehen
der Herzkammern, wodurch das Blut in den Kreislauf gepumpt wird.
Der zweite (diastolische) Wert misst die Ruhephase des Herzens,
in der sich die Herzkammern mit Blut füllen. Von einem
Bluthochdruck (Hypertonie) spricht man bei Werten, die
dauerhaft über 140 : 90 liegen. Der niedrige Blutdruck
(Hypotonie) ist durch ständig unter 85 : 65 erniedrigte
Werte gekennzeichnet. Typischerweise tritt bei einer
Schilddrüsenunterfunktion ein diastolischer Bluthochdruck
(z. B. 140 : 110) auf, während es bei einer Überfunktion
der Schilddrüse zu einem systolischen Bluthochdruck (z. B.
140 : 70) kommt.
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Der
normale Puls liegt bei etwa 80 Schlägen pro Minute. Ein
ständig sehr langsamer Puls mit unter 60 Schlägen pro
Minute wird als Bradykardie (häufig bei
Schilddrüsenunterfunktion), ein bereits in Ruhe sehr
schneller Puls mit über 100 Schlägen pro Minute wird
als Tachykardie (oft bei Schilddrüsenüberfunktion)
bezeichnet. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Blutdruck und
Puls im Tagesverlauf schwanken, beispielsweise bei Stress
deutlich erhöht sind. Einmalig erhöhte oder
erniedrigte Werte sind deshalb kein Grund zur Beunruhigung.
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