- Enzymgetränke
bei Schilddrüsenerkrankungen
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Brottrunk
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Brottrunk ist ein
milchsauer vergorenes Getränk, welches aus Vollkornbrot
hergestellt wird.
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Herstellung:
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Das Vollkornbrot
wird aus den Getreidesorten Weizen, Roggen und Hafer sowie unter
Zugabe von Steinsalz, Sauerteig und Wasser gebacken. Danach
vermischt man dieses fertig gebackene Vollkornbrot mit
Quellwasser, wodurch Gärprozesse in Gang gesetzt werden.
Wenn nach mehreren Monaten diese Gärprozesse abgeschlossen
sind, wird der Brottrunk gefiltert und dann entsprechend in
Flaschen abgefüllt.
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Den Brottrunk gibt
es in vielen Bäckereien sowie Drogeriemärkten und
Reformhäusern zu kaufen.
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Inhaltsstoffe:
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Der fertige
Brottrunk enthält nahezu alle Vitamine und Mineralien.
Darüber hinaus sind als gesundheitswirksame Inhaltsstoffe
besonders die zahlreich enthaltenen Enzyme, Aminosäuren und
Milchsäurebakterien hervorzuheben.
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Anwendungsbereiche:
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Der regelmäßige
Genuss von Brottrunk wirkt Erschöpfungszuständen
entgegen, fördert das allgemeine Wohlbefinden und steigert
die Leistungsfähigkeit.
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Ausgesprochen
positive Wirkungen entfaltet der Brottrunk auch im
Magen-Darm-Bereich. So hilft er die Candida albicans-Besiedelung
des Darms zu regulieren und eine verbesserte Darmflora
aufzubauen. Dadurch werden beispielsweise die Beschwerden beim
Reizdarmsyndrom wie Völlegefühl, Blähungen,
Bauchschmerzen und Darmkrämpfe gelindert. Außerdem
wird bei längerer Anwendung von Brottrunk der Stoffwechsel
angeregt, was die harnsäure- und cholesterinsenkende
Wirkung erklärt. Brottrunk kann auch als schonendes
Abführmittel eingesetzt werden.
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Brottrunk stärkt
und reguliert außerdem das Immunsystem, weswegen er z. B.
bei Infektanfälligkeit oder Erkältungskrankheiten eine
sinnvolle Unterstützung bietet.
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Brottrunk eignet
sich aber nicht nur zur inneren Anwendung, sondern kann auch
äußerlich angewendet werden. Direkt auf die Haut
aufgebracht wirkt Brottrunk desinfizierend, erneuert und
stabilisiert den Säureschutzmantel der Haut.
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Dosierung:
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Bei kurmäßiger
Anwendung sollten 2 bis 3 mal täglich circa 0,2 Liter
Brottrunk zu den Mahlzeiten getrunken werden. Es empfiehlt sich
diese Trinkkur über mehrere Wochen durchzuführen. Auch
eine zeitlich unbegrenzte Einnahme ist unbedenklich.
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Der säuerliche
Geschmack wird deutlich gemildert, wenn man den Brottrunk zur
Hälfte mit Apfelsaft vermischt. Aufgrund der enthaltenen
Nährstoffe ist dies auch ein ideales Getränk, um
Mineralstoffverluste durch starkes Schwitzen wie etwa nach Sport
oder bei Sommerhitze wieder auszugleichen.
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Kombucha
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Kombucha ist eine
weißliche, gelatineartige Masse, die aus hefeartigen
Pilzen gebildet wird. Unter Zugabe gesüßten Tees wird
daraus das Kombucha-Teegetränk hergestellt.
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Herstellung:
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Um das
Kombucha-Teegetränk zu Hause selbst herzustellen, werden 2
Liter grüner oder schwarzer Tee gekocht und mit 200-250 g
Zucker vermischt. Dann wird ein Kombucha-Teepilz in
Ansatzflüssigkeit (fertiges Kombucha-Getränk)
hinzugegeben. Das Ganze wird mit einem luftdurchlässigen
Tuch abgedeckt und muss dann bei Zimmertemperatur circa 8-12
Tage reifen. Anschließend wird das Kombucha-Teegetränk
z. B. durch einen Kaffeefilter gefiltert und bis zum Verzehr im
Kühlschrank aufbewahrt.
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Selbstverständlich
gibt es das Kombucha-Teegetränk auch als Fertigpräparat
in Drogeriemärkten und Reformhäusern zu kaufen. Dieses
ist nicht nur einfacher in der Handhabung, sondern auch aus
hygienischen Gesichtspunkten empfehlenswerter.
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Inhaltsstoffe:
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Das fertige
Kombucha-Teegetränk enthält Glucuronsäure,
zahlreiche B-Vitamine (B1, B2, B3, B6, B12 und Folsäure),
einige Mineralstoffe (Kalium, Calcium, Magnesium und Natrium)
sowie rechtsdrehende Milchsäure, Aminosäuren, Enzyme
und eine geringe Menge Alkohol. Der Alkoholgehalt beträgt
im Durchschnitt 0,5 %.
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Anwendungsbereiche:
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Die im
Kombucha-Teegetränk enthaltende Glucuronsäure bewirkt
eine starke Entgiftung des Körpers. Kombucha fördert
die Ausscheidungs- und Reinigungsprozesse von Leber und Nieren.
Kombucha wird auch unterstützend bei Gelenkbeschwerden wie
beispielsweise bei Rheuma und Gicht eingesetzt. Bei der Gicht
bewirkt er die vermehrte Ausschwemmung von Harnsäure.
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Die Milchsäure
hemmt das Wachstum schädlicher Darmbakterien. Zudem wird
Kombucha beispielsweise bei Verstopfung angewendet, weil er
durch seinen Enzymgehalt die Verdauung fördert.
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Kombucha kann auch
sinnvoll bei Infektanfälligkeit eingesetzt werden. Er
erhöht die Abwehrkraft des Körpers deutlich, indem er
das Immunsystem harmonisiert und dadurch stärkt.
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Dosierung:
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Täglich werden
1 bis 3 Gläser Kombucha-Teegetränk über
mindestens vier Wochen getrunken. Auch eine zeitlich unbegrenzte
Einnahme ist unbedenklich.
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erstellt am 23.11.06, aktualisiert am 05.06.09
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