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- Nährstofftherapie
bei Schilddrüsenerkrankungen
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Navigation:
Einleitung
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Selen,
Zink, Vitamine A, C, E -
Magnesium
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Eisen
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Vitamin
D – B-Vitamine
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Weitere
wichtige Substanzen
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- Vitamin
D
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Vitamin
D (Cholecalciferol) kann der menschliche Körper mit Hilfe
von ultraviolettem Licht (UV-B-Strahlung) in der Haut selbst
bilden. Es ist eigentlich kein Vitamin, sondern es hat die
Funktion eines Prohormons und wird über eine Zwischenstufe
zu dem Hormon Calcitriol umgewandelt. Vitamin D spielt eine
wesentliche Rolle bei der Regulierung des Blut-Calcium-Spiegels
und beim Knochenaufbau. Ausserdem wird diskutiert, dass ein
Vitamin-D-Mangel auch das Risiko und die Ausprägung
zahlreicher chronischer Krankheiten (Krebserkrankungen,
Autoimmunerkrankungen, Infektionskrankheiten, kardiovaskulärer
Krankheiten) erhöhen kann.
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Mangelursachen:
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Schlechte Ernährung.
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Wenig Aufenthalt im
Freien in den Sommermonaten.
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Mangelnde
Sonneneinstrahlung im Winter (besonders betroffen sind Menschen
in den nördlichen Bundesländern).
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Menschen über
65 Jahre sind häufig von einem Vitamin D-Mangel betroffen,
weil die Fähigkeit der Haut ausreichend Vitamin D zu bilden
mit dem Alter abnimmt.
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Mangelsymptome:
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Symptome eines
beginnenden Vitamin-D-Mangels sind Muskelschwäche, Muskel-
und Knochenschmerzen sowie Verstopfung.
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Ein ausgeprägter
Vitamin-D-Mangel führt zu einer schmerzhaften
Knochenerweichung, die bei Kindern als Rachitis und bei
Erwachsenen als Osteomalzie bezeichnet wird.
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Vitamin D-haltige
Nahrungsmittel:
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Das meiste Vitamin D
enthält Lebertran. Weitere Hauptquellen für Vitamin D
sind verschiedene Fischsorten wie beispielsweise Hering,
Makrele, Aal, Seelachs, Sardinen und Thunfisch. Daneben
enthalten auch noch Margarine, Butter, Eier sowie bestimmte
Käsesorten eine geringe Menge an Vitamin D.
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Nebenwirkungen
bei Überdosierung von Nährstoffpräparaten:
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Normalerweise wird
für Erwachsene eine Zufuhr bis zu 100 µg Vitamin D3
über 6 Monate als sicher angesehen, d.h. das Nebenwirkungen
nicht zu befürchten sind. Empfehlenswert und unbedenklich
ist z.B. eine mehrwöchige, kurmässige Vitamin
D-Einnahme in den Wintermonaten.
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- SDG-Tipp
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- Weil
das oft nachgefragt wird, nachfolgend eine Übersicht von
frei verkäuflichen Nahrungsergänzungspräparaten
mit denen ich selbst gute Erfahrungen gemacht habe und die ich
vom Preis-/Leistungsverhältnis her weiterempfehlen kann.
Sie erhalten diese z.B. bei der Online-Apotheke Docmorris
(Partnerlink)
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- Cefasel ®,
Cefak KG (100 µg Selen)
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- Zinkorotat-POS ®,
Ursapharm Arzneimittel GmbH (20 mg Zink)
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- Vitamin C 1000 ®,
Wörwag-Pharma GmbH (1000 mg Vitamin C)
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- Ferrro sanol
duodenal ®, Sanol GmbH (100 mg Eisen)
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- Vigantoletten ®,
Merck Pharma GmbH (1000 I.E. Vitamin D)
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- Vitamin-B-Komplex
ratiopharm ®, ratiopharm GmbH (15 mg Vitamin B1, 15 mg
Vitamin B2, 10 mg Vitamin B6, 10 µg Vitamin B12, 150 µg
Biotin, 450 µg Folsäure, 15 mg Niacin, 25 mg
Pantothensäure)
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Bei Magnesium
und Calcium sind die günstigen Präparate von
Aldi meiner Ansicht nach vollkommen ausreichend.
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Bromelain,
Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 usw. bekommt
man z.B. bei Supplementa.
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Insbesondere
neu diagnostizierte Schilddrüsenpatienten sind oft
verunsichert und von der Vielzahl der hier veröffentlichten
Informationen überfordert. Deshalb der Hinweis: Speziell
zur Hashimoto-Thyreoiditis und zum Morbus Basedow gibt es sehr
empfehlenswerte und leicht verständliche Patientenratgeber
vom Autorenteam Prof. Dr. Heufelder und Dr. Brakebusch: „Leben
mit Hashimoto-Thyreoiditis“
und
„Leben
mit Morbus Basedow“
(Amazon-Partnerlinks).
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Homepage
erstellt am 22.03.05, aktualisiert am 02.09.11.
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