www.schilddruesenguide.deDer unabhängige Internetwegweiser zu Erkrankungen der Schilddrüse.
Nährstofftherapie bei Schilddrüsenerkrankungen
Navigation: Einleitung - Selen, Zink, Vitamine A, C, E - Magnesium - Eisen - Vitamin DB-Vitamine - Weitere wichtige Substanzen
Vitamin D

Vitamin D (Cholecalciferol) kann der menschliche Körper mit Hilfe von ultraviolettem Licht (UV-B-Strahlung) in der Haut selbst bilden. Es ist eigentlich kein Vitamin, sondern es hat die Funktion eines Prohormons und wird über eine Zwischenstufe zu dem Hormon Calcitriol umgewandelt. Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Blut-Calcium-Spiegels und beim Knochenaufbau. Ausserdem wird diskutiert, dass ein Vitamin-D-Mangel auch das Risiko und die Ausprägung zahlreicher chronischer Krankheiten (Krebserkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Infektionskrankheiten, kardiovaskulärer Krankheiten) erhöhen kann.

Mangelursachen:

Schlechte Ernährung.
Wenig Aufenthalt im Freien in den Sommermonaten.
Mangelnde Sonneneinstrahlung im Winter (besonders betroffen sind Menschen in den nördlichen Bundesländern).
Menschen über 65 Jahre sind häufig von einem Vitamin D-Mangel betroffen, weil die Fähigkeit der Haut ausreichend Vitamin D zu bilden mit dem Alter abnimmt.

Mangelsymptome:

Symptome eines beginnenden Vitamin-D-Mangels sind Muskelschwäche, Muskel- und Knochenschmerzen sowie Verstopfung.
Ein ausgeprägter Vitamin-D-Mangel führt zu einer schmerzhaften Knochenerweichung, die bei Kindern als Rachitis und bei Erwachsenen als Osteomalzie bezeichnet wird.

Vitamin D-haltige Nahrungsmittel:

Das meiste Vitamin D enthält Lebertran. Weitere Hauptquellen für Vitamin D sind verschiedene Fischsorten wie beispielsweise Hering, Makrele, Aal, Seelachs, Sardinen und Thunfisch. Daneben enthalten auch noch Margarine, Butter, Eier sowie bestimmte Käsesorten eine geringe Menge an Vitamin D.

Nebenwirkungen bei Überdosierung von Nährstoffpräparaten:

Normalerweise wird für Erwachsene eine Zufuhr bis zu 100 µg Vitamin D3 über 6 Monate als sicher angesehen, d.h. das Nebenwirkungen nicht zu befürchten sind. Empfehlenswert und unbedenklich ist z.B. eine mehrwöchige, kurmässige Vitamin D-Einnahme in den Wintermonaten.

SDG-Tipp
Weil das oft nachgefragt wird, nachfolgend eine Übersicht von frei verkäuflichen Nahrungsergänzungspräparaten mit denen ich selbst gute Erfahrungen gemacht habe und die ich vom Preis-/Leistungsverhältnis her weiterempfehlen kann. Sie erhalten diese z.B. bei der Online-Apotheke Docmorris (Partnerlink)
- Cefasel ®, Cefak KG (100 µg Selen)
- Zinkorotat-POS ®, Ursapharm Arzneimittel GmbH (20 mg Zink)
- Vitamin C 1000 ®, Wörwag-Pharma GmbH (1000 mg Vitamin C)
- Ferrro sanol duodenal ®, Sanol GmbH (100 mg Eisen)
- Vigantoletten ®, Merck Pharma GmbH (1000 I.E. Vitamin D)
- Vitamin-B-Komplex ratiopharm ®, ratiopharm GmbH (15 mg Vitamin B1, 15 mg Vitamin B2, 10 mg Vitamin B6, 10 µg Vitamin B12, 150 µg Biotin, 450 µg Folsäure, 15 mg Niacin, 25 mg Pantothensäure)
Bei Magnesium und Calcium sind die günstigen Präparate von Aldi meiner Ansicht nach vollkommen ausreichend.
Bromelain, Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 usw. bekommt man z.B. bei Supplementa.
Insbesondere neu diagnostizierte Schilddrüsenpatienten sind oft verunsichert und von der Vielzahl der hier veröffentlichten Informationen überfordert. Deshalb der Hinweis: Speziell zur Hashimoto-Thyreoiditis und zum Morbus Basedow gibt es sehr empfehlenswerte und leicht verständliche Patientenratgeber vom Autorenteam Prof. Dr. Heufelder und Dr. Brakebusch: „Leben mit Hashimoto-Thyreoiditisund „Leben mit Morbus Basedow(Amazon-Partnerlinks).
Homepage erstellt am 22.03.05, aktualisiert am 02.09.11.
Impressum (Anbieterkennung)