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Allgemeine
Informationen zum Krankheitsbild Morbus Basedow
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Navigation:
Einleitung
– Ursachen
– Krankheitsverlauf
– Krankheitssymptome
– Diagnose
– Therapie
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Jutta
Knopp
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Einleitung
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Bei Morbus Basedow
(Autoimmunhyperthyreose) handelt es sich um eine eng mit der
Hashimoto-Thyreoiditis verwandte Autoimmunerkrankung, bei der
das Immunsystem fehlerhaft reagiert und sich gegen körpereigenes
Gewebe – in diesem Falle die Schilddrüse –
richtet. Das Immunsystem bildet bestimmte organspezifische
Autoantikörper gegen die Schilddrüse und stimulieren
diese zu einer stark übersteigerten
Schilddrüsenhormonproduktion, so dass es zu einer
Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) kommt.
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Es ist die seltenere
(ca. 1 – 6 % der Bevölkerung sind daran erkrankt),
jedoch allgemein weitaus bekanntere Variante von autoimmuner
Schilddrüsenerkrankung. Benannt wurde die Erkrankung nach
Carl Adolph von Basedow, der die Erkrankung 1840 erstmals in
Merseburg/Deutschland beschrieb. Im englischen Sprachraum ist
Morbus Basedow als „Graves’ disease“ bekannt
(benannt nach dem in Dublin/Irland praktizierenden Arzt Robert
J. Graves, der die Krankheit bereits vor Basedow im Jahre 1835
beschrieb).
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Am häufigsten
von Morbus Basedow sind Frauen betroffen (Frauen erkranken 5-8
mal häufiger als Männer), die meisten erkranken
zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr (das erklärt sich
vermutlich aus den in diesem Alter häufigeren
Hormonumschwüngen bedingt durch
Schwangerschaften/Geburten/Wechseljahre). Seltener sind
Kinder/Jugendliche betroffen.
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Eine
zentrale Rolle bei dieser Erkrankung nehmen die TRAK
(TSH-Rezeptor-Antikörper) ein, denn diese Antikörper
sind letztendlich für die Krankheitsymptome verantwortlich,
indem sie an den TSH-Rezeptoren der Schilddrüse andocken
und die Schilddrüse zu einer übermäßigen
Schilddrüsenhormonproduktion veranlassen. Daneben können
die TRAK auch noch am Augenhintergrundgewebe andocken und dort
eine endokrine Orbitopathie (EO) auslösen.
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Inzwischen
gibt es verschiedene Bücher, die sich speziell mit dem
Morbus Basedow beschäftigen:
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Ein
sehr empfehlenswerter Patientenratgeber ist „Leben
mit Morbus Basedow“
vom
Autorenteam Dr. Leveke Brakebusch (die selbst am Morbus Basedow
erkrankt ist) und Prof. Dr. Armin E. Heufelder.
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Für
Ärzte interessant ist Michael Meilinger's Buch
„Autoimmunerkrankungen
der Schilddrüse, von Basedow bis Hashimoto: Welche Rolle
spielt die Genetik?“.
Der persönliche Erfahrungsbericht „Fremde
Augen in meinem Gesicht“
von
Ulrike Brocke ist momentan nur noch gebraucht zu erwerben. Das
Buch von Berndt Reger „Hashimoto
& Basedow. Ganzheitliche Behandlung der
Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse“
ist
sehr umstritten.
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Homepage
erstellt am 22.03.05, aktualisiert am 02.09.11.
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