- Erfahrungsberichte
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03.04.09
Nachdem ich meine Tage jahrelang hashimotokrank auf der Couch
verbracht habe versuche ich seit Anfang des Jahres auch
regelmässig zu Laufen, vor allem auch um endlich
abzunehmen. Aber bisher mache ich leider noch kaum Fortschritte,
d.h. mehr als 10 - 15 Minuten am Stück schaffe ich noch
nicht. Ich kriege einfach furchtbar schnell ziemlich starke
Schmerzen in den Beinen. Muskelkater schon während des
Laufens, gibt es so etwas überhaupt? Was mir zuhause hilft
sind heiße Wannenbäder und ein TENS/EMS-Gerät.
Vorher habe ich Magnesium probiert, was mir aber überhaupt
nichts gebracht hat. So richtig weiß ich nicht weiter.
Wenn ich zum Arzt gehe, sagt der mir dass ich kerngesund bin und
Sport sicher gut für mich ist. Aber eigentlich fühle
ich mich dauernd krank und frage mich ob ich meinen Körper
nicht überlaste mit dem Laufen. (Anonym per E-Mail)
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Anm.:
TENS = Transkutane Elektrische Nerven-Stimulation, EMS =
Elektrische Muskel-Stimulation, Reizstromverfahren, d.h. mittels
auf die Haut aufgeklebter Elektroden werden elektrische Impulse
übertragen, Wirkprinzipien: 1. Die schmerzleitenden Nerven
können die Schmerzimpulse nicht mehr an das Gehirn
weiterleiten (Gate-Control-Theory), 2. Die
Endorphin-Ausschüttung wird stimuliert (Endorphine =
körpereigene Schmerzmittel).
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11.07.09
Als bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt
wurde, war mein TSH-Wert über das 20ig-fache unter der Norm
und ich hatte bis dahin schon 10 kg an Gewicht/Fett zugenommen,
trotz Ernährungsplan und Kraftsport. Heute bin ich
eingestellt und nehme am Marathonprojekt Frankfurt teil,
eigentlich mit dem Gedanken: Wenn schon fett, dann aber fit! Von
der Leistungsentwicklung bin ich in der Norm. Bei der Ernährung
achte ich darauf, dass ich nur zum Tagesstart und vor und
während dem Lauf Kohlehydrate und Obst zu mir nehme, sonst
viel Eiweiss und Ballaststoffe, Gemüse. Bisher habe ich 6
cm Taillenumfang abgenommen, so dass ich denke, dass ich auf
einem guten Weg bin. Zu empfehlen ist die webside von Laufguru
Steffny. Er hat nicht nur das Laufen im Sinn sondern auch die
Ernährung und Sport in Verbindung mit chronischen
Erkrankungen. Also, schön langsam los laufen und langsam
steigern. Alles wird gut. (Gästebucheintrag von Simone)
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Anm.:
Die Internetseite von Herbert Steffny finden Sie unter
www.herbertsteffny.de
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19.07.09
Seit 2002 "Hashi" bekannt. Seit 2003 durchgehend bis
heute ein T4-Präparat (175 µg). 2009 folgendes
festgestellt: Sehr schnell stark erschöpft, insbesondere
bei körperlicher Beanspruchung (z.B. Gartenarbeit, langes
Rasenmähen, Erde umgraben, aber auch bei jeglichem Sport:
Laufen, Schwimmen, Fußball, Boxen, Hanteltraining). Sehr
schnell “außer Puste“. Bei warmen Temperaturen
noch schneller und stärker. Richtig starkes
Erschöpfungsgefühl. Spätestens wenn ich zur Ruhe
komme: dicken, angeschwollenen, harten Hals mit
Schluckproblemen, schlaffen zugleich angespannten Körper
(Muskeln), unruhiges Gefühl und Einschlafschwierigkeiten
trotz Müdigkeit. Früher gerne aktiv Sport gemacht. Von
2003 bis heute: Mal Sport weggelassen, dann immer wieder
sportlich aktiv gewesen, fühle mich aber heute körperlich
sehr unwohl und überbelastet bei sportlicher Aktivität
(trotz extremer Sportlichkeit in der Jugend und bis 2003). Als
ob der Körper diese Aktivität nicht mehr „wuppen“
kann, nicht mehr belastbar genug ist??? Es geht seit etwa 2003
steil bergab. Sonstiges: Bei warmem, schwülem Wetter habe
ich Atemschwierigkeiten („übern Berg atmen“)
und extrem schnell Schweißaubrüche. Wenn ich
regelmäßig (Schicht-)Dienst habe: Müdigkeit,
Schläfrigkeit und hohes Schlafbedürfnis. Wenn ich
Urlaub oder längere Zeit frei habe: Nach ein paar Tagen
unruhiger Schlaf und frühes Aufwachen." (Lars, 33, per
E-Mail)
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30.06.10
Also, ich laufe inzwischen regelmäßig ein bis zwei
Mal pro Woche eine Strecke von ungefähr 3 km. Am Anfang
dachte ich „Das geht ja gar nicht!“ und habe viele
Pausen gebraucht. Ich habe gerade mal 800 m am Stück
geschafft und war danach vollkommen erledigt. Anfangs habe ich
nach dem Laufen entsetzliche Schmerzen in den Beinen gehabt –
so eine Art Muskelkater, nur sehr viel schlimmer als ich das bis
dato kannte. Am Tag nach dem Laufen konnte ich nur unter starken
Schmerzen gehen und bin meist zu Hause geblieben. Aber heute bin
ich froh, dass ich nicht aufgegeben habe! Nach einigen Monaten
wurde es allmählich besser. Ich schaffte zwar immer noch
nicht mehr als 15 – 20 Minuten am Stück, doch es
wurde besser!!! Schwierig war für mich auch immer, wenn ich
wegen anderer Erkrankungen (meist Infekte) für einige
Wochen aussetzen musste. Danach fiel es mir schwer mich zu
motivieren und wieder anzufangen. (Sandra, 28, per E-Mail)
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02.07.11
Ich habe 2008 mit dem Laufen angefangen. Am Anfang konnte ich
nur eine kleine Runde laufen – vielleicht so 1000m. Mein
Hauptproblem waren Schmerzen in den Oberschenkeln, die mich sehr
lange gequält haben. Während des Laufen, aber auch
noch ein bis zwei Tage danach. Von der Atmung her, hätte
ich noch länger weiterlaufen können, aber meine Beine
hätten das nicht mitgemacht. Inzwischen habe ich jedoch
herausgefunden, was mir dagegen hilft. Direkt nach dem Laufen
nehme ich einen hochdosierten Antioxidantien-Komplex ein.
Dadurch habe ich kaum noch diese muskelkaterähnlichen
Schmerzen und kann jetzt auch längere Strecken bis 5 km
durchlaufen ohne hinterher Probleme zu bekommen. Die Schmerzen
in den Oberschenkeln während des Laufens sind weniger
geworden seit ich ein Eisenpräparat eingenommen habe und
mein Ferritinwert wieder im normalen Bereich (156 statt 23) ist.
Ich laufe, um etwas für meine Gesundheit zu tun, aber das
Laufen bestimmt nicht mein Leben. Ich bewundere jeden, der es
schafft einen Marathon zu laufen, aber für mich wäre
das nichts. Das ist auch etwas, was ich durch die
Hashimoto-Thyreoiditis gelernt habe. Auf meinen Körper zu
hören und Dinge für mich zu tun, die mir gut tun ohne
mich zu überfordern.
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