- Diagnose
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Erste
Hinweise auf das Vorliegen einer Schilddrüsenerkrankung
ergeben sich aus der Blutuntersuchung. Bei der
Hashimoto-Thyreoiditis muß dabei zwischen den Hormonen
(TSH, fT3, fT4), welche die Schilddrüsenfunktionslage
beschreiben und den Antikörpern (TPO-AK, Tg-AK, TRAK), die
für die Diagnose wegweisend sind, unterschieden werden.
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Unabhängig
davon, ob diese Blutwerte noch im Normalbereich liegen oder
bereits verändert sind, sollte bei für eine
Schilddrüsenerkrankung typischen Beschwerden eine
Sonografie duchgeführt werden. Denn besonders im
Anfangsstadium der Hashimoto-Thyreoiditis ist die Funktion der
Schilddrüse oft noch nicht eingeschränkt, da der
entzündliche Zerstörungsprozeß eher schleichend
verläuft und es somit auch nur sehr langsam zu einem
meßbaren Funktionsverlust kommt. Ein TSH um die 2 uIU/ml
kann deshalb schon ein Indiz dafür sein, daß eine
Unterfunktion vorliegt. Auch das Fehlen von Antikörpern
schließt eine Hashimoto-Thyreoiditis nicht zwingend aus.
Beweisend ist die Sonografie der Schilddrüse mit der
Entzündungen und Größenveränderungen
eindeutig nachzuweisen sind! Wird dabei ein Schilddrüsenvolumen
kleiner 10 ml festgestellt, kann dies ebenfalls ein Hinweis auf
eine Hypothyreose sein.
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In
Einzelfällen können auch weitere Untersuchungen wie
ein TRH-Test, eine Szintigrafie oder eine Gewebeentnahme
(Schilddrüsenpunktion) notwendig sein.
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