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Ines Schröder: Wo ist der Sommer? (Partnerlink)
Kein typischer Erfahrungsbericht, aber ein toll geschriebenes Buch über das oft sehr schwierige Leben mit einer Hashimoto-Thyreoiditis.
Hier finden Sie meine ausführliche Buchbesprechung!
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Aktion „Farbe bekennen“

Die Hashimoto-Thyreoiditis gilt bei den meisten Ärzten als harmlose Bagatellerkrankung, deren einzige Auswirkung eine Schilddrüsenunterfunktion ist, die man noch dazu mit einem Schilddrüsenhormonpräparat problemlos ausgleichen kann. Mit der Aktion „Farbe bekennen“ wollten wir Betroffene deshalb darauf hinweisen, dass diese weit verbreitete Lehrbuchmeinung mit der Lebensrealität vieler Hashimoto-PatientInnen nichts zu tun hat.

Das Ziel war es vom 16.05.09 bis zum 16.05.10 mindestens 1000 Patientenschicksale auf diese Weise darzustellen und so deutlich zu machen, dass dies weit mehr sind als nur vernachlässigbare Einzelfälle. Teilnahmevoraussetzungen waren eine seit mindestens 6 Monaten ärztlich diagnostizierte Hashimoto-Thyreoiditis und durch die Behandlung mit einem Schilddrüsenhormonpräparat "normale" Schilddrüsenwerte (TSH, fT3, fT4), weil es bei dieser Aktion nur um diejenigen Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankten ging die trotz Schilddrüsenhormontherapie weiterhin unter Beschwerden leiden.

Leider haben wird dieses selbst gesteckte Ziel nicht ganz erreicht. Aber trotzdem ♥-lichen Dank an alle die selbst mitgemacht haben und/oder andere auf diese Aktion aufmerksam gemacht haben!!! Ich denke, es ist uns in jedem Fall gelungen ein deutliches Zeichen zu setzen. Ganz lieben Dank in diesem Zusammenhang auch für die zahlreichen netten Rückmeldungen, die ich rund um die Aktion „Farbe bekennen“ erhalten habe!
Insgesamt haben 895 Hashimoto-Thyreoiditis-Betroffene teilgenommen (Endstand am 16.05.10 um 9.00 Uhr).
Durch einen Mausklick auf die orangefarbene Zahl gelangen Sie zur Seite mit den Farbfeldern. Diese bleiben weiter veröffentlicht.


Ursprünglich war als Abschluß für die Aktion „Farbe bekennen“ eine Demonstration vor dem Bundesgesundheitsministerium in Berlin geplant, aber diesbezüglich haben sehr viele Hashimoto-Thyreoiditis-Betroffene signalisiert, dass sie sich dazu gesundheitlich nicht in der Lage sehen. Ich finde es sehr schade, weil das ausgesprochen öffentlichkeitswirksam gewesen wäre.
Wenn die 1000 Teilnehmer erreicht worden wären, hätte es nach dem Gemeinsamen Forderungskatalog der Schilddrüsenselbsthilfe und der Aktion „Farbe bekennen“ als nächstes Projekt einen Flyer zum Krankheitsbild Hashimoto-Thyreoiditis gegeben. Ausserdem war eine weitere Pressemitteilung (Erfolgsmeldung) geplant, die wie immer über mehrere offene PR-Portale veröffentlicht worden wäre. Im Rahmen der Wochenserie gibt es jetzt nur noch eine endgültige Auswertung (18.05.10 Teil 1, 25.05.10 Teil 2) bzgl. der geäusserten Beschwerden aller Teilnehmer an der Aktion „Farbe bekennen“. Eigentlich war geplant den Forderungskatalog, der Flyer und die Auswertungsergebnisse, entsprechend aufbereitet, an die ärztlichen Fachgesellschaften und weitere offizielle Stellen zu übergeben.
Seitenaufrufe seit dem 16.05.09: 34954
Das bisher einzige Buch zu dieser Erkrankung ist „Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis“ (Partnerlink) Es ist informativ und verständlich geschrieben. Für neu diagnostizierte Betroffene ist es sehr empfehlenswert, weil es einen soliden ersten Überblick über das Krankheitsbild Hashimoto-Thyreoiditis vermittelt. ...“
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