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erkennt man einen Schilddrüsenspezialisten?
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Fragen die man bei einem Schilddrüsenspezialisten mit „Ja“
beantworten kann:
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1. Wird eine
gezielte Anamnese gemacht?
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Berücksichtigung
des individuellen Krankheitsverlaufs: Oft problemlose Therapie
eher zufällig entdeckter Schilddrüsenerkrankungen,
ABER häufig schwer behandelbare Folgeschäden bei lange
unentdeckten Hypo- und Hyperthyreosen
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Nachfragen wichtiger
Störfaktoren der Laborwerte, Bsp.: T3-Präparate,
Dopaminagonisten wie Agnus castus, regelmäßige
Einnahme von Acetylsalicylsäure, Streß, Antikörper
(TRAK) supprimieren das TSH
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2. Erfolgt der
Hinweis, daß Schilddrüsenhormonpräparate am Tag
der Blutentnahme nicht eingenommen werden sollten?
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Bei Einnahme eines
T4-Präparates kurz vor der Blutentnahme werden verfälscht
zu hohe fT4-Spiegel gemessen.
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3. Werden die
richtigen Laborwerte bestimmt?
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Erstdiagnostik: TSH,
fT3, fT4, TPO-AK, Tg-AK, TRAK
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Verlaufskontrolle:
TSH, fT3, fT4
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4. Werden
regelmäßige Laboruntersuchungen veranlasst?
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Einstellphase: Alle
6 – 12 Wochen
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Verlaufskontrolle:
Alle 6 – 12 Monate
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5. Entsprechen
die TSH-Grenzwerte modernen Erkenntnissen?
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Aktueller
Normbereich: 0,1 - 2,5 uIU/ml
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6. Liegt der
angestrebte TSH-Zielbereich im niedrig normalen Bereich?
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Unter Substitution:
0,1 – 1,0 uIU/ml
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Bei Kinderwunsch:
0,5 – 1,0 uIU/ml
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7. Erfolgt bei
Unklarheiten eine zeitnahe Überweisung an einen
Endokrinologen, Nuklearmediziner, Immunologen oder Gynäkologen?
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8. Werden alle
Therapieoptionen berücksichtigt?
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T4-Monopräparate,
T3-T4-Kombinationspräparate, Schweinethyroxinpräparate,
Selen
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9. Wird bei
Änderungen der Medikation sorgfältig vorgegangen?
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Sechs Wochen nach
einem Präparatewechsel oder einer Dosisänderung werden
die Werte kontrolliert.
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Dosisänderungen
erfolgen nur in kleinen Schritten von 12,5 – maximal 25 µg
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10. Macht der
Arzt einen gut informierten Eindruck?
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Unterscheidung
zwischen hormonell und autoimmun bedingten Symptomen
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Kenntnis häufiger
Zusatzbefunde (Eisenmangel, Karpaltunnelsyndrom, PMS)
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Wissen
über Jodproblematik
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